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Das Glück der Erde…

Das Glück der Erde…

…liegt laut Sprichwort auf dem Rücken der Pferde, die ja bekanntlich ein unverzichtbarer Bestandteil einer Kavallerie sind. Der Autor dieses Sprichwortes muß Musiker gewesen sein und kann in weiser Voraussicht nur JOIN THE CAVALRY gemeint haben, ihrerseits ein unverzichtbarer Bestandteil eines mitreissenden, stimmungsvollen und vor allem musikalisch hochwertigen Konzertabends.
Den übrigens, das wollen wir hier auf keinen Fall verschweigen, ADRIEN SON mit ihren einprägsamen Rocksongs eröffnet haben. Der sympathische deutsch-niederländische Vierer konnte durch sehr gefälliges Songwriting und freundliches, teilweise selbstironisches Auftreten neue Fans dazugewinnen und freute sich sichtlich über die positiven Reaktionen der Zuschauer im hypothalamus.

Als Zuschauer konnte man am Samstagabend die Erfahrung machen wie gut es sich anfühlt von einer Kavallerie (musikalisch) überrollt zu werden. Aber sie heissen ja JOIN THE CAVALRY, also ist man eingeladen mitzumachen. Damit hatten alle Zuschauer und -hörer am Samstagabend keinerlei Problem, es wurde im Gegenteil ausgiebig getanzt, gesungen, und sogar zusammen getrunken. Aber wer läßt sich auch von einer Frau wie Astrid Kunst zweimal bitten, die ihren Nachnamen ob dieser fantastischen Stimme vollkommen zurecht trägt?
Getragen vom mal einfühlsamen, mal kraftvollen Spiel der beiden Gitarristen Toon Habraken und Stephan Diego sowie dem perfekten Zusammenspiel des Bassisten Jasper Vrijma mit den beiden Drumtieren Bas Allein Richir und Jasper Gielkens konnte sich die Frontfrau ganz auf ihren herausragenden Gesang konzentrieren und suchte darüberhinaus pausenlos Kontakt zum Publikum.

Sicherlich ist Astrid Kunst die Kavalleristin, die vorausreitet, die mit ihrer wirklich atemberaubenden Stimme und Präsenz den Unterschied macht, allerdings hat diese Band weitaus mehr zu bieten. So glänzt Toon Habraken bei einer intensiven „full band“-Version von ‚Paper Bag‘ mit einer eindrucksvollen Bottleneck-Technik, merkt man Stephan Diego durch sein intensives, zugleich nuancenreiches Rhythmusspiel seine Rolle als musikalischer Kopf der sechs Freunde jederzeit an, und Jasper Gielkens beeindruckt bei einigen ruhigeren Stücken mit schönen akustischen Gitarrenakkorden und wunderbar darauf abgestimmten background vocals.

Band und Fans feiern noch bis weit nach Mitternacht das gemeinsame musikalische Erlebnis im hypothalamus, und irgendwann sagt eine junge Dame den Satz:“Wenn JOIN THE CAVALRY mal richtig groß geworden sind, kommen sie bestimmt immer wieder gerne hierhin zurück, denn die Konzerte im hypothalamus sind einfach immer etwas Besonderes.“
Ein eindrucksvoller Beweis dafür ist dieses Video des letzten Songs des Abends, ‚Imperfection‘, der einfach zum Dahinschmelzen ist:

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Wir drücken JOIN THE CAVALRY weiterhin die Daumen und sagen:
Tot ziens in 2015!

Optisch wurde das Konzert wie immer eindrucksvoll von Axel Engels festgehalten, hier findet ihr die brandneue Galerie dazu:
https://hypothalamus.de/photo/join-cavalry/

Stefan Heckhuis

24. November 2014

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